
Seit 1999 arbeite ich mit Gruppen:
* als Dozentin/ Trainerin für Psychologie, Kommunikation und Tanztheater, als Erwachsenenbildnerin, Psychotherapeutin, Choreographin/ Regisseurin und als Supervisorin
* mit Workshop-Gruppen, Berufsschul-Klassen, Ausbildungs-Gruppen und Arbeitsteams, sowie mit Ensembles aus Schauspieler/innen, Tänzer/innen und Laiendarsteller/innen.
überwiegend arbeite ich mit Menschen aus pädagogischen, medizinischen und sozialen Berufen, wie Lehrer/innen, ärzt/innen, Pflegekräften, Pastor/innen, Erzieher/innen u.s.w. Wo immer möglich, wende ich Methoden des "Lebendigen Lernens" an, die Körper, Geist und Seele einbeziehen und den Einzelnen in seiner Individualität respektieren und fördern. Dabei interessiert mich der persönliche Wachstumsprozess des Einzelnen ebenso sehr, wie die Entwicklung der Gruppe zu einem tragfähigen, flexiblen und arbeitsfähigen Ganzen.
Die Universität Hamburg war mir ein fruchtbarer Nährboden. Der Kommunikationspsychologe Schulz von Thun und sein Team lehrten uns, lebendige und praxisorientierte Fortbildungen zu leiten. Und mein weiser Diplomarbeitsvater Inghard Langer, ein Schüler von Carl Rogers und Ruth Cohn, vermittelte uns die Kunst des heilsamen Gesprächs - und ein tiefes Vertrauen in die Gruppe.
Später wurde meine Arbeit mit Menschen sehr geprägt durch die kalifornische Körpertherapeutin, Tänzerin und Performerin Clover Catskill - mit ihrer persönlichen, wertschätzenden und respektvollen Art, Menschen in Gruppen durch kreative Prozesse zu geleiten. Clover hat auch meine Entwicklung als Tänzerin stark beeinflusst. Weg vom statischen Formenkatalog des klassischen Balletts - und hin zu einer flüssigen und organischen tänzerischen Ausdrucksfähigkeit, die auf Prinzipien des "Body-Mind-Centering" beruht.
Ebenso beeinflusst hat mich der dänische Gestalttherapeut und Theologe Bent Falk. Sein Scharfsinn, seine Wachheit und sein Humor sind unschlagbar. Von ihm lernte ich, dass solide (gestalt-) therapeutische Arbeit wunderbar ergänzt werden kann durch eine spirituelle Dimension. Auf diesem Weg lernte ich später auch das Bibliodrama schätzen als theologische, therapeutische und ästhetische Form der Selbst- Reflektion in Gruppen. Auch für meine eigenen Tanztheaterproduktionen nutze ich zunehmend Methoden des Bibliodrama.
Wie immer lernte ich das vielleicht Wichtigste zuletzt: Der schwedische Theologe und Seelsorger Lars Björklund half mir, die tiefe Bedeutsamkeit des heilsamen Schweigens zu verstehen.
(c) Ruth Knaup - Psychotherapeutin (HPG), Tänzerin, Dozentin, Supervisorin - Ruth.Knaup@gmx.de - Telefon +49 (0)331 37 95 104 - 14471 Potsdam -
Impressum